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Musikempfehlung der Woche; #13

Ein Live-Erlebnis der Superlative. Fast beunruhigend unruhig, diese Stimme, diese langsamen Worte, dieser manchmal leicht elektrischer Sound und diese wunderbare Frontfrau namens Lisa Papineau. Nachdem ich ihre Hand schüttelte und sie nun meinen Namen auf ewig in ihrem Kopf abgelegt hat, habe ich nun auch das Video zu meinem aktuellen Lieblingssong gefunden.

Lisa.Papineau;last.FM :: Lisa.Papineau;WIKI.pedia :: Lisa.Papineau
Power and Glory Part 1 :: Night Moves :: 2006

Playlist #12

  1. Lisa Papineau – Power And The Glory Part One
  2. Thomas D. – Liebesbrief
  3. SoKo – I’ll Kill Her
  4. The Fray – Over My Head
  5. Siobhan Donaghy – Goldfish
  6. Oasis – Where Did It All Go Wrong
  7. Radiohead – How To Disappear Completely
  8. Mark Ronson feat. Amy Winehouse – Valerie
  9. The Verve – Make It Till Monday
  10. Taking Back Sunday – Cute Without A E (Punk goes Acoustic)

Musikempfehlung der Woche; #12

Ganz, ganz, ganz, ganz wunderbare Musik einer jungen, französischen Actrice. Und nun singt sie also auch noch. Auf Englisch. Mit diesem wundergroßartigen französischen Akzent. Durch Klick auf den via-Link bekommt man auch die Möglichkeit, den Song downzuloaden.

[via]

Playlist #10

  1. Nirvana – Something In The Way
  2. American Music Club – Big Night
  3. Nine Inch Nails – Right Where It Belongs
  4. Pachelbel – Canon
  5. Rea Garvey – Anna & Ludo / Hold Me Now
  6. The Decemberists – When The War Came
  7. Ben Folds – Still Fighting It
  8. The Killers – Everything Will Be Alright
  9. Jeff Buckley – Last Goodbye
  10. Elvis Presley – Don’t Cry Daddy

Die erste Playlist des Blogs zur zehnten Woche des Jahres. Ab nun wöchentlich.

Amy Winehouse

Nachdem ihr kometenhafter Aufstieg und ihr trauriger Absturz mit fünf Grammy gekrönt wurde, möchte ich nun erstmals über meine Liebe zu ihrer Musik schreiben.

Aufmerksam wurde ich auf sie durch einen Blogeintrag über das Video von You Know I’m No Good. Schnell hatte ich mich verliebt in ihre Stimme und ihr Auftreten, ihre scheinbare Exzessivität und ihren Kleidungs- und Haarstil. Weiter recherchiert und auf Rehab gestoßen. Immer weiter hinein in das Phänomen Winehouse gestolpert. Irgendwann einmal das Album Back to Black besorgt und das vollkommene Album als großartige CD angesehen. Ich war wieder einer Frau verfallen. Zutiefst und innig. Frank setzte dem allen noch die Krone auf.

Nach und nach wurden auch die anderen Menschen auf diesem Erdball auf sie aufmerksam. Plötzlich fragten mich meine Freunde, ob ich sie schon kenne. Mit einem stolzen Lächeln konnte ich schon die Alben vorweisen. Plötzlich sah man sie bei den MTV Award Shows, sie räumte einen Preis nach dem anderen ab. Und schließlich kann sie sich Amy Winehouse, fünffache Grammy-Gewinnerin nennen. Hört sich doch alles nach einer großartigen Karriere an.

Ähm. Vielleicht zu kometenhaft, das Ganze. Manchmal kollidiert man mit anderen Himmelskörpern und kommt ins Wanken. Ihre scheinbare Exzessivität offenbarte sich als wahr. Auf Bühnen beschimpfte sie ihr Fans und spuckte sie an. Der Alkohol, die Drogen … alles sprach von der weiblichen Pete Doherty. Und ich dachte nur. Sowas gibts nicht. Zwei so großartige Musiker, zweimal die selbe Karriere. Die Boulevard-Presse wurde auf sie aufmerksam, im Fernsehen konnte man jeden Schritt von ihr mitverfolgen. Sie wurde verurteilt, jeder fühlte sich im Stande eine Bewertung abzugeben. (//Vergleiche: Britney Spears – Der nächste Medienmord?) Ich fragte mich nur, warum das immer wieder passieren muss. Menschen, mit einem so großen Talent und eine so aussichtsreichen Zukunft flüchten sich aus der Realität, hinein in irgendeine Welt aus Drogen und Alkohol. Ich hatte Mitleid.

Das Video der Crack rauchenden Amy ging ebenso um die Welt und erlaubte es ihr fast nicht, zu den Grammy-Awards nach Amerika zu reisen. Schließlich hätte sie sogar einreisen dürfen, doch sie blieb lieber in London. Befand sie sich doch in Rehab. Jetzt sieht sie wieder um einiges besser aus. Und vielleicht weckt sie ihr Erfolg und die Anerkennung durch die Grammies auf. Vielleicht bleibt sie bis zum Schluss in der Entzugsklinik. Vielleicht schafft sie es ja. Ich wünsche es ihr. Ihre Stimme ist einfach so großartig, ihr Auftreten so genial. Ich glaube an sie, sie hat das Zeug, die Kraft, von den Drogen wegzukommen. So weit lehne ich mich mal aus dem Fenster.

Und die Medien? Die sollen ihre Eskapaden so schnell fallen lassen, wie sie auch erst auf sie aufmerksam wurden, als sie nicht nur mehr sang. Zerstört doch bitte nicht dadurch noch mehr. Und was hilft es schon, beim nächsten Kaffeekränzchen vom aktuellen Drogentrip zu erzählen. Ich red’ lieber über die Musik.

Falco

Es läuft mir kalt über den Rücken. Wenn ich daran denke, wie seine Person zurzeit ausgeschlachtet wird. Wenn ich daran denke, wie makaber sein letztes offizielles Lied Out of the dark nun ist. Und wenn ich daran denke, dass wohl niemand mehr nachkommen wird, der ihm in irgendeiner Art und Weise das Wasser reichen könnte.

Heute, genau vor zehn Jahren, am 6. Februar 1998, um ungefähr 16 Uhr 40 wird sein Auto von einem viel zu schnell fahrenden Bus zermalmt. In der Sekunde des Aufpralls hat der Falke seine Flügel ausgespannt. Die Todesnachricht war tagelang in den Nachrichten zu hören bzw. zu lesen. Falco alias Hanz Hölzel ist tot.

Um ein Fan erster Stunde zu sein, bin ich leider viel zu jung. Doch von klein auf kann ich mich daran erinnern, wie toll doch diese Lieder wie Rock me Amadeus, Der Komissar, Mutter, der Mann mit dem Koks ist da oder Nie mehr Schule sind. Die Person dahinter habe ich nur aus verschiedenen Fernsehbrocken gekannt. Erst mit Out of the dark und meinem angemessenen Alter wurde seine Musik ein Teil meines Lebens. Der Satz “Muss ich den sterben, um zu leben.” beeindruckte mich. Dass er nur wenige Wochen danach für Hans Hölzel Wirklichkeit werden musste, ist der traurige Abschluss eines unglaublichen Lebens.

Heutzutage wird er als das angesehen, was er war und auch immer noch ist. Der größte Popstar den Österreich jemals hatte. Doch die Medien unterstützen ihn nicht immer so uneingeschränkt. Sein Skandallied Jeanny, eines der großartigsten deutschsprachigen Lieder, wurde von Ö3 nicht auf Rotation gesetzt und Musik-TV-Kanäle verzichteten auf das Senden des Videos. Er wusste schon immer, wie man die Menschen überraschen, erschrecken und in den Grundmauern dieser Scham- und Tabugesellschaft erschüttern konnte. Er provozierte und wusste ganz genau, dass er mit seinem Kunstobjekt, mit der Person, die er erschaffen hat, mit Falco polarisierte.

Viele Menschen, die sich heute als Freunde oder Wegbegleiter ausgeben, haben ihn meist nur flüchtig gekannt. Auch ich glaubte, nach dem Tod und dem Recherchieren über sein Leben, seine Erfolge und seinen Leidensweg, ihn gekannt zu haben. Doch es steckt viel mehr hinter diesem Menschen. Falco ist mehr, als jemals jemand ergründen kann. Und die Person Hans Hölzel umfasst noch viel mehr Facetten. Doch gerade auf die Person hinter dem Exzessiven, dem Verrückten, gerade auf diese Person scheinen viele zu vergessen.

Mein erstes Album von ihm kaufte ich mir nach seinem Tod, im Jahre 1998, im zarten Alter von zehn Jahren. Mit Verdammt wir leben noch erschien damals eine CD mit Liedern, die er kurz vor seinem Tod aufgenommen hatte, und Liedern, die in den Archiven der Musikproduzenten schlummerten. Ob Europa (die für mich großartigste “Europahymne”) oder Que pasa hombre. Man spürte sein Talent und seine Möglichkeiten, seine Passion. Das anschließend gekaufte Best Of Album eröffnete mir Evergreens wie Jeanny und dessen zweiter Teil Coming Home, Emotional oder Egoist. Danach folgte noch ein Live-Album. Von da an begleitete mich seine Musik auf so vielen Wegen.

Jetzt sind es 10 Jahre. Zehn Jahre ohne Hans Hölzel, ohne Falco. Und doch lebt er erst seit dem Tod in den Medien weiter. Durch den Spielfilm Falco – Verdammt wir leben noch sollen die Verkäufe für die neue Live-DVD, die neue CD noch einmal so richtig gepusht werden. Dass die Qualität des Films nicht an Filme wie Walk the line oder Ray rankommen wird, ist wohl Fakt. Aber eigentlich wäre es doch ein sicher sehenswerter Film für mich geworden. Dass der Falco-Schauspieler Manuel Rubey, Sänger der Band Mondscheiner, sich nun für all die Werbekampagnen (unter anderem für den Media Markt) hergibt (hergeben muss), finde ich aber sehr makaber. Diese Person, dieses Kunstobjekt Falco, zehn Jahre nach seinem Tod so ausschlachten zu müssen, zeigt, was Falco schlussendlich für Österreich ist. Aushängeschild und Werbeobjekt.

Lasst ihn Ruhen, ich bitte euch. Und ehrt ihn angemessen. Er hat es sich verdient.

10 :: Musik Is My Girlfriend // Zerbrochenes Zuhause. Letzte Ruhestätte. Narben.

music

Ich muss gerade lachen.

Dieses Resümee heute, mit “I. Am. The Best
Deception.” hat mir diesen einen Tag in die Erinnerung gerufen, als
mein Opa mütterlicherseits 2002 verstarb. An meine Reaktion, mein Lauf
ins Zimmer. Meine Playlist.

Es war Papa Roach. Ihr Album liebte ich. Ich war nie, und vor allem
in dem Alter von immer noch 13 Jahren, ein großer Rock-Fan. Aber Papa
Roach war anders. Durch “Last Resort” zum Kommerz geworden. Album
gekauft. Broken Home geliebt. Between Angels And Insects verschlungen.

Und seit diesem Jahr, vor fünf Jahren, begleitet mich Papa Roach,
der Vater der Schaben, irgendwie ständig. Ob eben mit Last Resort, dass
für unsere Clique eine Art Saufsong geworden ist, da ja jeder den Text
kann. Oder Broken Home, wenn ich mal wieder die ganze Familie und die
Familienverhältnisse hasse. Scars, wenn ich an
Vergangenheitsbewältigung oder über Selbstverletzung nachdenke. Getting
Away With Murders und Between Angels And Insects wenn ich mal vom
ganzen System angepisst bin. Tyranny Of Normality, wenn die Routine
mich aufzufressen droht. She Loves Me Not bei Kummer auf Liebesebene.
Und wenn es um die Aufforderung zum Leben geht, dann ist Stop Looking,
Start Seeing perfekt.

Papa Roach ist anders. Es spricht mir aus der Seele. Irgendwie. Oder
schreit es einfach nur. Es ist schon beeindruckend, was Musik bewegen
kann. Und wenn wir das nächste Mal in meiner Clique “Cut My Life Into
Peaces. This Is My Last Resort” grölen, dann denk ich an meinen Opa.
Und an das letzte Mal, als ich von ganzen Herzen, vom Innersten heraus
weinte.

Die Besten – Musikstars?

Da zappt man mal schnell beim ZDF vorbei und sieht Udo Jürgens neben Tokio Hotel und Helge Schneider. Und natürlich fragt man sich, was das denn bitte soll … nun ja. Johannes B. Kerner lädt zur Sendung “Unsere Besten – Musikstars”.

Was soll man schon von Kerner halten? Kerner ist eben das ZDF-Pendant zur Pflaume (Sat 1) und zum Jauch (RTL), Allround-Dingens und selbst Größter-Schrott-Verwerter für den Quotenerfolg. Und so findet man in der Liste der “besten” Musiker auch solche Weltklassemusiker wie Scooter, DJ Ötzi, DJ Bobo, die Schürzenjäger, Sarah Connor und Tokio Hotel.
weiterlesen ‘Die Besten – Musikstars?’

23 :: Kate Nash vs. Dashboard Confessional

:: leise

Dashboard Confessional – The Secret’s In The Telling

Schräg. The Places You Have Come To Fear The Most schön akustisch. A Mark. A Mission. A Brand. A Scar schon etwas weniger akutisch. Und dann Dusk And Summer. Hmpf. Auf diesem Album gefällt mir nur mehr sehr wenig. Wenigstens geht The Shade Of Poison Trees in die richtige Richtung.

:: laut

Kate Nash – Foundations

Scheinbar die neue UK-Entdeckung nach Lily Allen. Also. Hübsch. 20 Jahre alt. Und eine Frau. Ach ja. Und sie singt auch noch großartig. Gefällt mir wirlich gut und ich freu mich schon auf das Album.

22 :: Rufus Wainwright vs. Marylin Manson

:: laut

Rufus Wainwright – Gay Messiah

Rufus Wainwrigth eben, was soll ich noch dazu sagen. Von seinem Album Want Two. Höchstgeniale Stimme. Für mich einer der besten Musiker überhaupt.

:: leise

Marylin Manson – Antichrist Superstar

Marylin Manson eben. So viel gefällt mir von ihm nicht gerade. Manchmal kann ich ihn hören, aber die meiste Zeit … ne. Lieber Rufus Wainwright :D

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