
Warum wundert es mich nicht, dass ich im vermeintlich wärmsten Monat des Jahres die Decemberists als Ohrwurm auserkoren habe. Ich weiß es nicht. Aber ihre gitarrenlastige Art, wunderschöne Texte zu singen, ist großartig. Für mich vergleichbar mit The Crimea, wobei die fröhlichere Songs spielen. Egal ob “Picaresque” aus dem Jahre 2005 oder “The Crane Wife” aus dem Jahre 2007. Ein wunderschönes Lied folgt dem anderen. Auch ein “Summersong” ist vertreten. Es gibt wirklich nichts Schöneres während der Busfahrt, oder wenn man alleine zuhause sitzt. Schön melancholisch. Und doch ein kleines bisschen hoffnungsvoll.
The Crimea begeistern mich immer noch. Ihr Gratis-Album “Secret Of The Witching Hour” rotiert bei mir auch ständig. Ein so geniales Werk zum Gratis-Downloaden anbieten … da muss sich jede Plattenfirma eigentlich in den Popo beißen. Mehrmals und ganz fest. Ich liebe sie.
Ich weiß nicht, wie man diesen “Musikgeschmack” unter einen Hut bringen soll. Ist das schlicht und einfach “Indie”? Ich find sie großartig.
Zurzeit beschränke ich mich mit meiner Musikauswahl mal wieder dezent. Im Auto meistens JJ, ähm, Jack Johnson, oder auch The Kooks. Im Mp3-Player eben The Decemberists oder The Crimea. Am PC meistens Air, Radiohead, U2. Und manchmal auch wieder Oasis. Oder eben die deutschen Bands wie Kettcar oder Tocotronic.
Ach, was wär ich bloß nur ohne Musik.
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