Archiv für Oktober 2007

23 :: Kate Nash vs. Dashboard Confessional

:: leise

Dashboard Confessional - The Secret’s In The Telling

Schräg. The Places You Have Come To Fear The Most schön akustisch. A Mark. A Mission. A Brand. A Scar schon etwas weniger akutisch. Und dann Dusk And Summer. Hmpf. Auf diesem Album gefällt mir nur mehr sehr wenig. Wenigstens geht The Shade Of Poison Trees in die richtige Richtung.

:: laut

Kate Nash - Foundations

Scheinbar die neue UK-Entdeckung nach Lily Allen. Also. Hübsch. 20 Jahre alt. Und eine Frau. Ach ja. Und sie singt auch noch großartig. Gefällt mir wirlich gut und ich freu mich schon auf das Album.

22 :: Rufus Wainwright vs. Marylin Manson

:: laut

Rufus Wainwright - Gay Messiah

Rufus Wainwrigth eben, was soll ich noch dazu sagen. Von seinem Album Want Two. Höchstgeniale Stimme. Für mich einer der besten Musiker überhaupt.

:: leise

Marylin Manson - Antichrist Superstar

Marylin Manson eben. So viel gefällt mir von ihm nicht gerade. Manchmal kann ich ihn hören, aber die meiste Zeit … ne. Lieber Rufus Wainwright :D

9 :: Music Is My Girlfriend // Die Zeit Heilt Alle Wunder

music

Haben es die Menschen um mich herum wieder einmal geschafft, dass aussichtsreiche Tage zu Horrortrips durch die Geisterbahn namens Familie werden, dann ziehe ich mich zurück. Suche mir Räumlichkeiten, in denen ich alleine bin. Sollte doch jemand rein platzen, schlage ich einfach meine Tür zu. Ich bin jetzt wieder im Stadium des Schweigens angekommen. Um Protest zu zeigen. Oder einfach deswegen, weil ich absolut zornig und wütend bin.

Und was hat so ein werter Herr, wie ich es manchmal bin, Besseres zu tun, als einfach mal seine Festplatte mit Musik aufzufrischen. All die vielen Alben, die hier herumliegen. Sich manchmal ärgern, dass einige CDs zu sehr zerkratzt sind, als dass ich sie vollständig raufladen könnte. Und dann eben all diese Alben wieder finden.

So Die Reklamation zum Beispiel. Mit Du Erkennst Mich Nicht Wieder. Und Die Zeit Heilt Alle Wunder. Natürlich Trains Drops Of Jupiter oder Come Clean von Puddle Of Mudd. Papa Roachs Infest und die Legende Nevermind. Und bedingt durch die Programmierung des Windows Media Player lauscht man in jedes Album mal kurz hinein. Findet schnell wieder die Lieblinge. Und lernt auch neue Lieblinge kennen.

Und dann sagt man sich. So scheiße der Verlust von ca. 50 Gigabyte personenspezifischer, also persönlicher Dateien ist. So schön ist der Wiederaufbau. So blöd es sich anhört. Nach einem Tief kommen immer höhere Hochs. Hoffe ich zumindest.

Diese Lieder, so schön sie auch sind. So laut. Oder so zart. Sie helfen mir diesen Umstand zu vergessen, welchen Krater meine “Familie” in mir hinterlässt. Ich wollte sie jetzt nur mal so kurz so gerne hassen. Möchte meiner Mutter alles ins Gesicht schreien. Immer mit dem Gedanken, dass sie mir zwar Verständnis offenbart, aber dann doch nichts versteht.

Und selbst Norah Jones, von Album zu Album sich viel zu sehr in die für mich falsche Richtung entwickelt, haucht mir ein “Don’t Know Why” in die Ohren. Die halbwegs normale Familie ist mal wieder Geschichte. Das Wunder “Freundschaft in der Familie” verpufft. Die Zeit hat wieder einmal geheilt. Schön wars. Bis jetzt. Und dann sehen wir weiter.

21 :: Colin Hay vs. Joe Leila

:: leise

Joe Leila - Summer Song

Der Sommer ist vorbei. Schon längst. Und der Song gefällt mir sowieso nicht. War mal auf ner VISIONS CD.

:: laut

Colin Hay - I Just Don’t Think I’ll Ever Get Over You

Der Garden State Soundtrack. Viel zu viel schöne Musik. Soll heißen: der Sampler wird rauf und runter gespielt, so wie es sich gehört.

20 :: Simon & Garfunkel vs. Gentleman

:: laut

Simon & Garfunkel - The Only Living Boy In New York

Die altbekannten Sänger. Bei mir schon lange Stammgäste in meiner Playlist. Und diesmal auch auf dem Garden State Soundtrack vertreten. Empfehlenswert. Wie alles von ihnen eigentlich.

:: leise

Gentleman - Serenity

Seit ich Gentleman am NUKE 06 live gesehen habe, kann ich eigentlich nur mehr wenig mit ihm anfangen. Nein, er war nicht grottenschlecht. Im Gegenteil. Er war vielmehr viel zu gut.

8 :: Music Is My Girlfriend // Todestage Sind Die Besten

music

Man erinnere sich noch daran, als Kurt Cobain sich dem Tod entgegenstellte. Ich persönlich kann mich natürlich nicht daran erinnern, mit meinen sechs Jahren habe ich so gut wie nichts von dieser Generation X, die mir in der Zeit der Pubertät als das Größte vorkam. Aber dank dem eigentlich schwachen Musiksender MTV kommt man doch immer wieder jährlich in den Genuss eines Nirvana-Revival-Wochenendes. Mit einem MTV Masters über Leben und Tod von Kurt. Das weltberühmte und großartige “Unplugged in NY” und die besten Clips. Nirvana war mir natürlich schon einige Zeit ein Begriff. Meine Schwester hatte ja schon früh (für meine Verhältnisse früh, eigentlich Ende der 90er) dieses eine blaue Album mit dem nackten Baby drauf. Nevermind, wie ich später erfahren sollte. Aber ich denke vor … fünf Jahren circa. Oder doch schon früher. Und vielleicht auch etwas später kuckte ich mir mal das ganze MTV Special an. Und bezeichne mich seitdem … nein, Fan will ich nicht sagen. Nirvana machte einfach nur Musik, die in manchen Momenten meines Lebens so viel herausschreien, was tief in mir drin brodelt. Und jedes Jahr wieder, am Todestages des wohl größten MTV-Stars (ich weiß, Star ist in Kombination mit Cobain so … unpassend) merke ich mal wieder, wie sehr mir diese Musik fehlt.

Und dann gäbe es da noch Falco. Der ist nämlich auch vor zehn Jahren gestorben. Er, dessen Fan ich kurz vor seinem Tod und noch bis jetzt bin. Einer der größten, wenn nicht der größte österreichische Musiker (die klassischen Komponisten lasse ich mal außen vor) aller Zeiten. Seine Alben rotieren immer noch von Zeit zu Zeit. Manchmal dieses bewegende Lied, “Verdammt Wir Leben Noch”, kurz nach seinem Tod. Oder “Out Of The Dark” kurz davor. Dieser Musiker wird zwar nur alle zehn Jahre richtig und jedes Jahr nur im österreichischen Rundfunk etwas geehrt. Aber Hauptsache er bekommt die Ehre, die er verdient.

Wen hätten wir da auch noc. Hm. Tupac Shakur? Ja, da gibts auch immer von Zeit zu Zeit Specials auf MTV. Sicher ein großer Musiker, einer der wichtigsten Rapper. Aber er war noch nie etwas für mich. Beziehungsweise habe ich mich noch nie so richtig damit beschäftigt, als dass ich ein objektives Urteil bilden könne.

Warum ich denn überhaupt schreibe? Wegen dem King. Er lebt. In meiner Playlist. Nachdem ich nun im Besitz zweier Elvis-Compilations bin, gestern mir noch schnell mal “Aloha From Hawaii” in der ORF.music.night angesehen habe und ich bemerkt habe, wie viel ich eigentlich kenne und toll finde, höre ich zurzeit alle seine großen Hits. 30 Jahre ist er also schon (schein)tot. Ein unglaublicher Musiker. Einer der wichtigsten Musiker aller Zeiten. Und wie sie alle viel zu früh gestorben.

An alle: Ruhet in Frieden. Und findet euren Weg wieder zurück in die Playlisten der Welt.

Ich frage mich nur, wie viele MTV Specials oder VIVA-Video-Marathons es geben wird, wenn Schnappi oder DJ Ötzi gestorben sind. Zwei sinnlose Dinge, die von den Menschen (ich frage mich immer noch, wer so einen Scheiß kauft) geliebt wird. Möge man sie bitte schnell zu Grabe tragen (soll natürlich heißen: das Pseudonym DJ Ötzi, Gerri Friedle darf natürlich bleiben, wenn er sich für den Rest seines Lebens in die Ecke stellt und sich grün und blau schämt).

19 :: Bonnie Sommerville vs. Fusion

:: leise

Fusion - China In Your Hand

Kennt die noch irgendwer? Die waren mal auf einer Promo-CD für Clerasil dabei. Das Lied hatte ich bis vor kurzem immer im Kopf, vor allem, weil ich sie mir schon lange nicht mehr anhören könnte. Jetzt endlich wieder mal auf die Festplatte kopieren können. Und dann bemerken, dass das längste auf der CD das beschissene Interview ist, was mich von dieser Band abschreckt, die nachher nichts mehr gerissen hat.

:: laut

Bonny Sommerville - Winding Road

Ne. Kein Beatles-Cover. Ein Song vom Garden State Soundtrack. Und ihr wisst schon. Garden State. Großartig. Wie dieses Lied eben auch.

7 :: Music Is My Girlfriend // Devil’s Haircut

Musik

Der Satz “Die Frisur passt zu deinem Musikstil“ überraschte mich. Denn, auch wenn ich manchmal viel weiß … eines weiß ich nicht: Meinen Musikstil?

Music Is My Girlfriend. Schon gut. Ich kann nicht leben ohne. Sie ist meine (nicht gesundheitsschädigende) Droge. Mein Lebenelixier. Ich schlafe damit ein. Wache damit auf. Und den ganzen Tag über ist sie in meiner Tasche und in meinen Ohren. In meinem Freundeskreis bin ich bekannt als der umfassendste Lyric-Merker. Musik ist mein Leben. Auch wenn alles zusammenbricht. Das was mir bleibt ist die Musik.

Und Haare? Was sind schon Haare für mich. Nun gut, sie waren schon richtig lang. Nicht bis zum Po. Nicht einmal bis zur Hälfte des Rückens. Aber ich konnte sie schon schön zusammenbinden. Und das war das einzige, was ich erreichen wollte. Ich wollte sie einmal zusammenbinden können, und dann wollte ich weitersehen. Mit Haargummi wurden meine Härchen befestigt. Ich blickte mich in den Spiegel. Und war mir nicht so sicher. Und nachdem sich in meinem Leben gerade sowieso alles verändert, beschloss ich auch, meinen 1 ½ Jahre gewachsenen Haaren „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Sie waren weg. Innerhalb einer Stunde. Nein, keine Glatze. Aber eine überraschend kurze Frisur.

„Die Frisur passt zu deinem Musikstil“. Meinen Musikstil. Innerlich musste ich lachen. Weißt du überhaupt, was mein Musikstil ist. Du glaubst ich bin ein typischer Indie-Typ. Aber das doch auch nur, weil du keine meiner Lieblingsartists kennst. Die Haare passen zu meinem Musikstil. Hmpf. Wenn du wüsstest. Wenn du nur wüsstest. Denn …

Ich habe keinen Musikstil.

Man kann mich nicht einordnen. All die Dinge, die ich immer sein wollte: anders, unmöglich einzuordnen, anarchisch … all die Dinge bin ich in Bezug auf die Musik. Es gibt schon Dinge, die ich dezidiert ablehne. Ich mag keinen Ey-Yo-Pimp-And-All-My-Bitches – Rap. Auch kein Tekno. House mag ich nur an ganz bestimmten Tagen und Augenblicken. Reggae ist auch nur von Bob Marley gut. Ich liebe diese Songwriter wie Rufus Wainwright, Joseph Arthur. Höre Feist, Winehouse. Auch die Helden sind auf meiner Playlist. U2 dröhnen mir mit Sunday, Bloody Sunday die Ohren zu. Red Hot Chili Peppers. Oder auch Clueso, Dashboard Confessional, Coldplay und The Verve. Kann mir jetzt irgendwer sagen, welchen Musikstil ich habe? Indie? Alternative? Mainstream? Konsum?

Es ist doch gestört und vollkommen unsinnig, sich in Musikstile einzuordnen. Und genauso ist es wenig geistreich, Haare in Musikstile einzuordnen. Sie ihn dir an, der ist Emo. Der Punk. Und der … Indie. Zugegeben … das mit dem Indie-Haarschnitt hörte ich damals (vor ein paar Tagen) zum ersten Mal. Ich weiß nicht, wie der typische Indie aussieht. Eigentlich dachte ich ja, ich hätte eine Ähnlichkeit mit Luke Pritchard. Naja, ich meine mit den längeren Haaren. Zwar immer nur ein bis zwei Sekunden pro Tag und meistens wenn ich schnell an meinem Spiegel vorbei ging. Aber ja, manchmal war ich der von den Kooks. Nur blond.

Ich wollte nie aussehen wie … ähm … Elton John, Luke Pritchard, Bob Marley oder Rufus Wainwright. Wobei ich zugeben muss, dass ich mit meiner langen Mähne schon eine große Ähnlichkeit mit George Michael in Last Christmas hatte. Ich wollte nie in einen Musikstil eingeordnet werden. Und noch immer, wenn mir jemand sagt, dass meine Haare zu meinem Musikstil passen, lache ich.

Hey, Leute. Ich habe keinen Musikstil. Ich höre alles was mir gefällt. Ist Maroon 5 Indie? Sind Kettcar Reggae? Ist Ryan Adams Pop? Wohl kaum. Aber ich hör sie alle. Es schafft niemand, meinen universellen Musikgeschmack zu erfinden. Beziehungsweise zu benennen. Indie-Pop-Reggae-Alternative-Songwriter-Britpop-Hip-Hop-Soul-Motown-Acoustic-Dingsda. So vielleicht. Aber es wären noch längst nicht alle Stile vereint.

Also vergessen wir das. Und ich werde weiter durch die Welt stolzieren. Mit meiner Musik in den Ohren. Und meinem Musikstil am Kopfe.

6 :: Music Is My Girlfriend // Of Angels And Angles.

music

Warum wundert es mich nicht, dass ich im vermeintlich wärmsten Monat des Jahres die Decemberists als Ohrwurm auserkoren habe. Ich weiß es nicht. Aber ihre gitarrenlastige Art, wunderschöne Texte zu singen, ist großartig. Für mich vergleichbar mit The Crimea, wobei die fröhlichere Songs spielen. Egal ob “Picaresque” aus dem Jahre 2005 oder “The Crane Wife” aus dem Jahre 2007. Ein wunderschönes Lied folgt dem anderen. Auch ein “Summersong” ist vertreten. Es gibt wirklich nichts Schöneres während der Busfahrt, oder wenn man alleine zuhause sitzt. Schön melancholisch. Und doch ein kleines bisschen hoffnungsvoll.

The Crimea begeistern mich immer noch. Ihr Gratis-Album “Secret Of The Witching Hour” rotiert bei mir auch ständig. Ein so geniales Werk zum Gratis-Downloaden anbieten … da muss sich jede Plattenfirma eigentlich in den Popo beißen. Mehrmals und ganz fest. Ich liebe sie.

Ich weiß nicht, wie man diesen “Musikgeschmack” unter einen Hut bringen soll. Ist das schlicht und einfach “Indie”? Ich find sie großartig.

Zurzeit beschränke ich mich mit meiner Musikauswahl mal wieder dezent. Im Auto meistens JJ, ähm, Jack Johnson, oder auch The Kooks. Im Mp3-Player eben The Decemberists oder The Crimea. Am PC meistens Air, Radiohead, U2. Und manchmal auch wieder Oasis. Oder eben die deutschen Bands wie Kettcar oder Tocotronic.

Ach, was wär ich bloß nur ohne Musik.

18 :: Snow Patrol vs. Phil Collins

:: laut

Snow Patrol - Chasing Cars

Geniales Lied. Schönes Video. Für mich immer noch ein Favorit beim Mp3-Player-Durchswitchen. If I lay here. Would you lie with me and just forget the world. Gerne.

:: leise

Phil Collins - Another Day In Paradise

Phil Collins Stimme gefällt mir nicht. Zumindest während seiner Solokarriere. Hört sich doch alles gleich an. Und vor allem “Another Day In Paradise” oder auch “In The Air Tonight” sind Leiern. Wraah. Nein, danke.

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